Aktuelle Meldungen

der Bergrettung Riezlern

04.07.2019

Erneut große Suchaktion

Die Bergrettungen des Tales waren erneut bei einer großen Suchaktion gefordert. Dies ist mittlerweile der 4. Großeinsatz in den letzten 4 Monaten.



Offizielle Pressemitteilung der Polizei:



Zum Pressebericht Nr. 2196 vom 05.07.2019 wird mitgeteilt, dass der vermisste Wanderer am 05.07.2019 gegen 10.55 Uhr tot aufgefunden worden ist.

Der 72-Jährige war am 04.07.2019, vormittags, von der Kanzelwand in Riezlern alleine auf die Fiderepasshütte gewandert und ist dann gegen 13.00 Uhr über die Kuhgehrenalpe nach Riezlern abgestiegen. Im Bereich Köpfle in Riezlern verließ der Mann dann den markierten Wanderweg um - vermutlich - eine Abkürzung ins Tal zu nehmen. Dabei stürzte der Wanderer im weglosen Gelände in einer Steilrinne ab und zog sich tödliche Verletzungen zu. Durch die Handypeilung konnte der Vermisste heute Vormittag lokalisiert und schließlich von der Bergrettung aufgefunden werden. Anzeichen auf Fremdverschulden liegen keine vor. An der Suchaktion waren neben der Bergrettung Mittelberg-Hirschegg und Riezlern das Technische Hilfswerk Deutschland, der Deutsche Polizeihubschrauber Edelweiß 8 (mit IMSI-Catcher) und die Hubschrauber des BMI, Libelle Salzburg (FLIR) und die Libelle Vorarlberg im Einsatz. Weiters wurde das KIT-Team hinzugezogen.

LPD Vorarlberg

 


20.06.2019

2 Einsätze am 20.6

Auch am heutigen Tag war die Ortsstelle abermals gerfordert. Der erste Alarm ging um 12:30 Uhr ein. Mehrere Personen kamen aufgrund des Altschnees vom Adlerhorst in Richtung Kuhgehren nicht mehr weiter, wobei eine Frau auch abgerutscht war und sich verletzt hatte. Wir retteten die Personen aus dem mit Schnee bedeckten Gelände und transportierten sie zum Arzt. Der zweite Alarm kam noch während der Nachbereitung des ersten Einsatzes. Eine ältere Frau hatte den Abstieg von der Kanzelwand unterschätzt und musste aus Erschöpfung von uns zum Arzt gebracht werden.



Die Bergrettung weißt wiederholt darauf hin, dass in Lagen oberhalb 1600m vorallem in nördlichen Hangexpositionen nach wie vor mit erheblichen Altschneefeldern zu rechnen ist. Passende Ausrüstung, korrekte Tourenplanung und richtige Einschätzung von Gefahrensituationen ist unerlässlich!



 


19.06.2019

2 Einsätze am 19.6

Zu zwei Einsätzen wurde die Ortsstelle am 19.6 gerufen.



Um 12.30 Uhr stürzte eine ältere Dame auf dem Wanderweg zum Waldhaus. Sie wurde von uns erstversorgt und zum diensthabenden Arzt transportiert. Die zweite Alarmierung erreichte uns um 16:50 Uhr. Eine Wanderin war auf einem Schneefeld im Bereich Ifenmulde gestürzt und hatte sich eine Verletzung des oberen Sprunggelenks zugezogen. Da ein terrestrischer Einsatz zu aufwändig geworden wäre und die Frau unter Schmerzen litt, wurde ein Hubschrauber nachgefordert. Gemeinsam mit einem Team der Ortsstelle rettete der Hubschrauber Martin 2 aus Karres in Tirol die Frau und flog sie an unseren Landeplatz in Riezlern, von wo aus sie durch uns zum Arzt transportiert wurde.



Ca. 10 Mitglieder der Ortsstelle waren an diesem Tag 4 Stunden gefordert.


09.06.2019

Rettung mehrer Personen aus alpiner Notlage 2 weitere Einsätze am Sonntag

Gemeinsam mit der Polizeiinspektion Kleinwalsertal und der Flugpolizei waren wir heute im Einsatz um eine Gruppe verstiegener Personen aus unwegsamen Gelände zu bergen.



Bereits am gestrigen Sonntag unterstützen wir 2 mal den Hubschrauber C8 bei der Rettung einer Frau die auf dem Weg von der Kanzelwand ins Tal gestürzt war sowie bei der Rettung einer Frau die sich im Bereich Gehrenhang eine Fraktur des linken Fußes zugezogen hatte. 



 



Offizielle Pressemitteilung der Polizei zum heutigen Einsatz: 



 



Eine 23-köpfige US-Studentengruppe wanderte am 09.06.2019 gegen 12.30 Uhr in Mittelberg zur Bergstation des Walmendinger Horns. Beim Aufstieg teilte sich die Gruppe, wobei 6 Personen auf einem Schneefeld in Schwierigkeiten geriet. Ein Weiterkommen war ihnen nicht mehr möglich. Die 6 in Not geratenen Personen wurden durch den Polizeihelikopter Libelle mittels Tau geborgen und unverletzt ins Tal geflogen. Die Tourenplanung war magelhaft, die Ausrüstung und Bekleidung unzureichend. Am Einatz waren die Crew des BMI-Helikopters sowie die Bergrettung Riezlern mit 12 Mann beteiligt.  


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