Aktuelle Meldungen

der Bergrettung Riezlern

27.01.2020

Jahreshauptversammlung

Am 23.1.2020 fand die Jahreshauptversammlung für das Vergangene Jahr 2019 statt. Ein Einsatz- und Aktivitätsreiches Jahr liegt hinter der Ortsstelle. Die Anzahl der Einsätze hat sich nur leicht nach oben verändert mit gesamt 80 Stück plus Pistenrettungs und Absicherungseinsätze. Allerdings waren sehr viele Großeinsätze zu bewältigen, was eine Steigerung der Stundenzahl für Einsätze auf ca. 1800 Stunden brachte. Das entspricht ca. 75 Tage über alle Mitglieder gerechnet und eine prozentuale Steigerung um 225%! im Vergleich zum Jahr 2018. Positiv ist der nach wie vor starke Nachwuchs. So konnten wir 5 fertige neue Bergrettungsfrauen und Männer in unseren Reihen begrüssen, sowie 4 neue Alpinausbilder. Neue Fahrzeuge konnten auch wieder in Dienst gestellt werden. So konnte das Quad Ersatzbeschafft werden und unser neues Einsatzleiterfahrzeug im Frühwinter in Betrieb gehen. Im Oktober 2019 ging es beim Ausflug nach Innsbruck wo die Kameradschaft gepflegt und verschiedenste Aktivitäten auf dem Programm standen. Für das Jahr 2020 steht im Frühsommer wieder eine Fahrzeugweihe gemeinsam mit der Feuerwehr Riezlern an. Auch mit unseren Nachbarn aus Oberstdorf ist wieder ein Kurs geplant. Und auch der Landes Anwärter Felskurs findet dieses Jahr im Kleinwalsertal statt.


21.01.2020

Wieder 5 Einsätze seit 9.1

Seit 9.1.2020 hat die Ortsstelle Riezlern weitere 5 Einsätze abgearbeitet.



12.1.2020 09:10 Uhr Unterstützung Rettungsdienst.



Wir Unterstützen den Rettungsdienst mit unserem Allradfahrzeug um einen älteren Patienten zum Rettungswagen zu transportieren.



15.1.2020 06:50 Uhr Patiententransport von der Schwarzwasserhütte.



Per ATV wurde ein Patient von der Schwarzwasserhütte transportiert.



18.1.2020 12:20 Uhr Reglose Person Oberwestegg.



Ein 52 Jähriger Wanderer war auf dem Winterwanderweg in der Parzelle Oberstwegg plötzlich zusammengebrochen. Trotz sofortiger Intervention durch die Bergrettungsortsstellen des Tales, die sich gerade auf Übung befanden, konnte der Wanderer nicht mehr gerettet werden. Wir übernahmen in weitere Folge noch den Abtransport des Verstorbenen ins Tal.



18.1.2020 14:26 Uhr Patiententransport von der Schwartwasserhütte.



Abtransport einer 47 Jährigen Frau die über Schmerzen in den Beinen klagte und nicht mehr laufen konnte.



19.1.2020 14:47 Uhr Verletzter Skitourengeher im Bereich Hählekopf.



Ein 20 Jähriger Tourengeher hatte sich bei der Abfahrt vom Hählekopf eine schmerzhafte Schulterluxation zugezogen. Da ein Anflug des Rettungshubschraubers C8 wegen dichten Nebels zuerst nicht möglich war, wurde von uns ein terrestrischer Einsatz vorbereitet. 2 Bergretter flogen in weiterer Folge mit dem Hubschrauber C8 in Richtung Unfallort und konnten dann in einem kurzen Nebelfenster den Patient per Hubschrauber aufnehmen und ins Tal fliegen.



 


10.01.2020

Einsätze im neuen Jahr

Auch im neuen Jahr haben wir schon einige Einsätze zu verzeichnen:



4.1.2020 13:40 Uhr: Verletzte Frau Melköde



Eine Frau hatte sich beim Schneeschuhwandern zwischen Schwarzwasserhütte und Melköde verletzt. Sie wurde von uns per Skidoo gerettet und dem Diensthabenden Arzt zugeführt.



5.1.2020 04:00 Uhr: Commotio Kanzelwandhaus



Ein ca. 50-Jähriger Mann hatte sich nach einem Sturz im Zimmer eine Gehirnerschütterung zugezogen. Wir konnten mit 2 Einsatzfahrzeugen zufahren und, nach Versorgung durch den Begrettungsarzt, den Patient an einen RTW übergeben.



6.1.2020 13:00 Uhr Fußverletzung Schmalzboden



Ein jugendlicher Skifahrer hatte sich im freien Skiraum im Bereich Schmalzboden eine Fußverletzung zugezogen. In Zusammenarbeit mit dem Hubschrauber Gallus 1 wurde der Patient gerettet und zum Diensthabenden Arzt gebracht; Direkt danach gab es eine Folgealarmierung:



6.1.2020 13:20 Uhr Lawineneinsatz Elfer



Am Elfer in Mittelberg wurde ein Lawinenabgang beobachtet und demensprechend die Einsatzorganisationen alarmiert. 2 Einsatzleiter wurden direkt aufs Lawinenfeld geflogen um eine Lagebeurteilung vorzunehmen. Da keine Einfahrtspuren festgestellt wurden, konnte der Einsatz abgebrochen werden.



8.1.2020 23:00 Uhr Rodelunfall Schwandweg



Ein ca, 50-Jähriger Mann war beim Rodeln am Schwandweg über die Böschung geraten und gestürzt. Er hatte sich dabei wahrscheinlich eine Thoraxprellung zugezogen und wurde von uns gerettet, vom Bergrettungsarzt versorgt und dem RTW übergeben.



9.1.2020 13:20 Uhr Loipenunfall Eggloipe



Ein Langläufer war auf der Loip Seite-Egg gestürzt und hatte sich am Rücken verletzt. Nach Abklärung des Unfallortes durch den Dienshabenden Einsatzleiter konnten wir mit Quad und Skidoo den Einsatzort erreichen. Nach Versorgung des Patienten durch den Bergrettungsarzt konnte dieser per Skidoo dem RTW zugeführt werden.



 


06.01.2020

Neues Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt.

Im Dezember 2019 hat die Bergrettung Riezlern ein neues Fahrzeug in Dienst genommen.



Nach dem sich die Einsatzzahlen in den letzten Jahren weiter nach oben entwickelt haben und auch das Verkehrsaufkommen im Tal entsprechend steigt beschloss der Vorstand der Bergrettung Riezlern, dem Diensthabenden Einsatzleiter zukünftig ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Dies stellt sicher das der Einsatzleiter möglichst schnell das Depot bzw. den Hubschraubrer Landeplatz erreichen kann und ermöglicht eine gewissen Flexibilität. Bei der Bergrettung Riezlern ist 24 Stundern, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr ein Einsatzleiter im Dienst der sich für die korrekte Abwicklung der Einsätze verantwortlich zeichnet.



Im Dezember konnte das Fahrzeug, ein Suzuki Jimny der neuesten Generation in Dienst gestellt werden, es rolliert per Dienstplan und ist zusätzlich zur persönlichen Ausrüstung des Einsatzleiters mit einem Firstresponder Rucksack, Funkhelm, Headset sowie Sondersignalanlage und Dachträger ausgestattet. Damit stellen wir eine zeitgemäße und adäquate Versorgung und Koordination von Patient und Mannschaft sicher.



Das Fahrzeug konnte schon bei mehreren Einsätzen seinen Zweck erfüllen, so auch heute bei einem Lawineneinsatz in Mittelberg. Dieser konnte schnell abgebrochen werden da keine Verschütteten zu beklagen waren.



 


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