Aktuelle Meldungen

der Bergrettung Riezlern

13.04.2021

Einsatz 10.04.2021

Am 10.04.2021 wurden wir gegen Mittag zu einem Einsatz im Skigebiet Ifen alarmiert.



Ein Skitourengeher hatte sich bei der Abfahrt verletzt. Wir konnten mit unserem ATV und dem Skidoo zufahren und den Verletzten ins Tal transportieren.



Die Einsatzkräfte waren ca. 1,5 Stunden gefordert.


29.03.2021

Einsätze am 25 und 26.3.2021

Zu zwei Einsätzen wurden wir am 25. und 26.3.2021 gerufen. 



Am 25.3.2021 musste eine Tourengeherin an der Kanzelwand nach einer Verletzung an den unteren Extremitäten gerettet werden. Die Rettung erfolgte mit Skidoo und Einsatzfahrzeug. 4 Bergretter waren ca. 1,5 Stunden gefordert.



Am 26.3.2021 kam es zu einem schweren Arbeitsunfall in der Breitachklamm Polizeibericht:



Tödlicher Betriebsunfall in der Breitachklamm



OBERSTDORF: Am Freitag, den 26.03.2021 kam es gegen Mittag zu einem Betriebsunfall mit tödlichem Ausgang in der Breitachklamm. Nur wenige Meter von der österreichischen Grenze entfernt führten zwei Arbeiter in ca. 8m Höhe Sanierungsarbeiten an einem Steg aus. Zur Mittagspause legten beide Arbeiter ihre Arbeitssicherungsgurte im gesicherten Bereich ab. Ein 52-jähriger deutscher Arbeiter betrat aus bislang ungeklärten Gründen nochmals den ungesicherten Bereich, ohne jedoch den Sicherungsgurt wieder anzulegen und stürzte aus bislang ungeklärten Umständen vom Steg in die darunter liegende Breitach, wodurch er sich eine schwere Kopfverletzung zuzog und verstarb. An dem grenzüberschreitenden Rettungs- und Bergungseinsatz waren folgende Rettungskräfte beteiligt: Polizei Kleinwalsertal (4), Walser Rettung mit Notarzt, Rettungshubschrauber „Gallus“, Polizeihubschrauber „Libelle“, Feuerwehr Rietzlern (12), Bergrettung Riezlern (17), Bergrettung Mittelberg (10), Wasserrettung Bregenzerwald (2), Polizei Oberstdorf (4), Alpine Einsatzgruppe der Polizei (2), Bergwacht Oberstdorf (5), Wasserrettung Sonthofen (10) Kriseninterventionsdienst Allgäu (2). Die Ermittlungen des Kriminaldauerdienst Memmingen ergaben bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Kempten. (KPI Memmingen – Kriminaldauerdienst)


21.03.2021

Einsatz für verletzten Skitourengeher am Toreck

Zu einem größeren Einsatz kam es am 20.03.2021 für die Ortsstellen des Kleinwalsertals. Ein Skitourengeher hatte sich im Bereich des Torecks schwerer verletzt. Eine Bergung mittels Hubschrauber war zuerst nicht möglich. Starker Schneefall und Nebel verhinderten einen Anflug durch den Rettungshubschrauber Gallus 1. Da sich der Einsatzort im Grenzgebiet zu unseren Kameraden in Oberstdorf befand, wurde in Riezlern eine gemeinsame Einsatzleitung mit den Kollegen aus Oberstdorf eingerichtet. In weiterer Folge wurde eine bodengebundene Rettungsaktion mit den Bergrettern des Tales gestartet. Mit mehreren Skidoos und ATVs wurden Mannschaft und Material so nah wie möglich an den Einsatzort transportiert, danach erfolgte der weitere Aufstieg mittels Tourenski. Nach ca. 1,5 Stunden schaffte es der mittlerweile aus Deutschland angeforderte Hubschrauber Christoph 17 einen Bergwachtler und Notarzt am Unfallort abzusetzen, den Patienten zu versorgen und auszufliegen. Daraufhin konnte der Einsatz abgebrochen werden. Die Begleiter des Verletzten wurden zusammen mit dem Bergwachtkollegen aus Oberstdorf ins Tal begleitet. Nach ca. 2,5 Stunden konnten die 30 Einsatzkräfte wieder einrücken.


04.03.2021

Einsatz Ifen

Nach einer bisher sehr ruhigen Wintersaison kam es am 3.3.2021 zu einem Einsatz am Ifen.



Ein Skitourengeher war beim Abstieg Richtung Süden ausgerutscht und ca. 150m abgestürzt. Er und sein Begleiter wurden durch den Hubschrauber Gallus 1 und einen Bergretter gerettet und ins Krankenhaus geflogen. Im Verlauf des Einsatzes stellte sich heraus das eine weitere 6 Personengruppe den Unfall beobachtet hatte und nicht mehr weiter absteigen wollte. Der Einsatzleiter alarmierte daraufhin den Polizeihubschrauber Libelle welcher durch mehrere Tauflüge die Personen in sicheres Gelände brachte. Im Anschluss musste der Hubschrauber noch durch die mobile Hubschrauber Betankung aufgetankt werden.



Insgesamt waren 6 Bergretter, 2 Alpinpolizisten und die Hubschrauber Gallus 1 und Libelle ca. 2 Stunden gefordert.


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