Aktuelle Meldungen

der Bergrettung Riezlern

15.01.2023

Einsatz Ifen Kellerloch

Am 15.01.2023 wurden wir gegen 15:00 Uhr zu einem Einsatz im Bereich Kellerloch im Skigebiet Ifen alarmiert.



Offizielle Pressemeldung der Polizei:



Alpine Notlage in Hirschegg Eine 6-köpfige Skitourengruppe aus dem süddeutschen Raum, beabsichtigte am 15.01.2023, gegen 09:30 Uhr, von der Auenhütte in Hirschegg im Kleinwalsertal, im freien Skiraum auf das Hahnenköpfle (2.077 m) aufzusteigen. Im letzten Drittel der Tour setzten Schneefall und starke Windböen ein, weshalb sich die Gruppe zum Abbruch entschloss. Bei der Rückkehr kamen die Skitourengeher von der geplanten Route ab und gerieten in unwegsames, teilweise steil abfallendes Gelände. Auf Grund der prekären Situation setzte sie gegen 15:12 Uhr einen Notruf ab. Der Bergrettung Riezlern gelang es mit dem Einsatz von zwei Quad-Fahrzeugen die Gruppe zu lokalisieren. Anschließend konnten die Beteiligten unverletzt zurück ins Tal begleitet werden.



Im Einsatz standen ca. 20 Personen der Bergrettung Riezlern mit 2 Quads und Skidoo und die Pistenrettung Ifen mit 2 Personen und 2 Skidoo.


08.12.2022

60 Jahre Roger Braun 30 Jahre Flugrettung

Zu einer besonderen Feier wurde der Vorstand der Bergrettung Riezlern am vergangenen Montag eingeladen. Unser langjähriges Mitglied Roger Braun feierte seinen 60sten Geburtstag und 30 Jahre als Flugretter in der Flugrettung Vorarlberg. In diesen 30 Jahren flog Roger 3.400 Einsätze und verbrachte 87.000 Minuten im Hubschrauber. Er konnte 1.670 Bereitschaftsdienste an den Stützpunkten aufbringen.



Die Bergrettung Riezlern gratuliert Roger ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung! 


02.08.2022

Einsatzgeschehen Juli

Die Sommersaison 2022 ist in vollem Gange und damit steigen auch wieder die Einsatzzahlen der Bergrettung: Bei 16 Einsätzen und einem zweitägigen Vorsorgedienst war die Bergrettung Riezlern im Juli gefordert:




  • 02.07.2022 Einsatz zusammen mit unserer Nachbarortsstelle Mittelberg-Hirschegg an der inneren Kuhgehrenalpe: internistischer Notfall auf der Hütte

  • 03.07.2022 Einsatz Kanzelwand Talabfahrt höhe Gallerie erschöpfte Person

  • 04.07.2022 Einsatz Unterstützung C8 bei internistischem Notfall Riezlern Ausserschwende

  • 09.07.2022 Einsatz 300m unterhalb der Schwarzwasserhütte Kreislaufbeschwerden

  • 17.07.2022 Einsatz Kanzelwand Talabfahrt erschöpfte Person

  • 22.07.2022 Einsatz Melköde blutende Kopfverletzung

  • 22.07.2022 Einsatz Einsatz Kanzelwand Talabfahrt höhe Adlerhorst 3 erschöpfte Personen

  • 22.07.2022 Einsatz Einsatz Melköde erschöpfte Person

  • 25.07.2022 Einsatz Einsatz Kanzelwand Talabfahrt höhe Adlerhorst Knöchelverletzung

  • 25.07.2022 Einsatz Kanzelwand Talabfahrt erschöpfte Person

  • 30.07.2022 Vororgedienst Walser Trailchallenge zusammen mit unserer Nachbarortsstelle Mittelberg-Hirschegg in diesem Rahmen 2 Einsätze für verletzte Läufer und ca. 30 Wundversorgungen

  • 31.07.2022 Vororgedienst Walser Trailchallenge zusammen mit unserer Nachbarortsstelle Mittelberg-Hirschegg in diesem Rahmen 1 Einsatz für verletzten Läufer, Rettung mittels Hubschrauber Gallus 1

  • 31.07.2022 Einsatz Kanzelwand Sportklettersteig Person in Klettersteigset gefallen, Rettung mittels Hubschrauber Libelle


07.06.2022

Großeinsatz Heuberggrat

Zu einem Großeinsatz im Bereich Heuberggrat kam es gestern für die Bergrettungen des Kleinwalsertals gegen 18:00 Uhr.



Pressemeldung der Polizei:



Alpine Notlage - Bergung von 99 Schülern und acht Lehrpersonen. Am 07.06.2021 gegen 15:00 Uhr unternahmen 99 Schüler im Alter von 12 - 14 Jahren aus Ludwigshafen (D), gemeinsam mit acht Lehrpersonen eine Tour vom Schöntal in Hirschegg/Kleinwalsertal über den Heuberggrat zum Walmendingerhorn nach Mittelberg. Da zum Zeitpunkt der Ankunft schönes Wetter herrschte, entschloss sich die Lehrerschaft mit den Schülern eine Wanderung (Bergtour) im Nahbereich der Unterkunft, im Heuberggebiet, zu unternehmen. Aufgrund einer Anfrage in einer Suchmaschine im Internet entschied sich das Lehrpersonal für eine aktuell nicht mehr ausgeschilderte Route. Im Internet wurde gegenständliche Route als klassische Feierabendrunde beschrieben. Tatsächlich ist der schmale Heuberggrat ein teilweise ausgesetzter Weg mit Kletterpassagen der Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie Erfahrung im alpinen Gelände erfordert. Auf Grund dessen ist die Tour in den offiziellen Wanderführern nicht mehr ausgeschrieben. Die 99 Schulkinder wurden auf die acht Lehrpersonen aufgeteilt. Auf Grund der Regenfälle der letzten Tage sowie dem am Nachmittag einsetzenden Regen, waren die Bedingungen äußerst schwierig, zumal, nicht alle Schüler optimales Schuhwerk trugen. Eine Lehrperson war mit der Situation überfordert und entschied sich zum Umkehren. Bei diesem Wendemanöver rutschen zwei Schüler ab und zogen sich leichte Verletzungen zu. Auf Grund der auftretenden Panik einzelner Schüler, sowie der schlechten Beschaffenheit des Weges (nass und rutschig) wurde der Notruf durch das Lehrpersonal abgesetzt. In der Folge wurden alle 99 Schüler sowie acht Lehrpersonen mit den alarmierten Hubschraubern (Libelle, C8) mittels Taubergung vom Grat zu einem Zwischenlandeplatz verbracht. Der Weitertransport erfolgte mit Fahrzeugen der Bergrettung und Feuerwehr. Die Sammelstelle für die geborgenen Schüler und Lehrer wurde direkt vor dem Jugendheim eingerichtet. Sämtliche Schüler und Lehrer wurden durch die Rettung erstversorgt und durch die Polizei registriert. Durch die Belegschaft der Jugendheime wurden die bereits geborgenen Schüler mit warmen Getränken und Speisen versorgt. Zwei Schulkinder erlitten leichte Verletzungen im Bereich des Oberkörpers und der Beine. Mehrere Schüler waren erschöpft, unterkühlt, durchnässt und völlig aufgelöst. Auf Grund dieses Umstandes wurde das Kriseninterventionsteam hinzugezogen. Im Einsatz befanden sich 10 Personen der Walser Rettung mit zwei RTW, 1 Notarzt, 40 Personen der Bergrettungen des Kleinwalsertales, 5 Personen der FFW Mittelberg, 3 Personen des KIT, der Bürgermeister, 2 Personen der Polizeiinspektion Kleinwalsertal. Nach Abschluss der Erhebungen wird der SV der Staatsanwaltschaft Feldkirch zur strafrechtlichen Beurteilung übermittelt.



Gegen 22:00 Uhr war der Einsatz der Bergrettungen beendet.


28.04.2022

Wintersaison beendet, Jahreshauptversammlung, Sommervorbereitung

Die Wintersaison in den Skigebieten ist beendet, damit kann die Bergrettung Riezlern auch ein Fazit über den vergangenen Winter ziehen. In Summe war der Winter ungewöhnlich ruhig es kam nur zu vereinzelten Einsätzen im Bereich der Loipen, ein paar Unterstützungseinsätze für Hubschrauber und einen Lawineneinsatz der abgebrochen werden konnte. Stark gefordert hingegen waren die Bergretter bei den regelmäßigen Pistendiensten im Skigebiet Ifen.



Am 21.4.2022 fand die Jahreshauptversammlung der Bergrettung Riezlern statt. Durch den Abend führte Ortsstellenleiter Cassian Gruber. Er ließ auch das ereignisreiche Jahr 2021 revue passieren. Die Einsatzzahlen haben sich im vergangenen Jahr gerade im Sommer wieder auf das starke Niveau von vor der Pandemie eingependelt. Zu über 90 Einsätzen wurde die Ortsstelle im Jahr 2021 alarmiert wovon ein Großteil in den Sommermonaten zu bewältigen war. Hier gibt es Wochen in denen die Einsatzkräfte täglich, manchmal sogar mehrmals, ausrücken. Das zweite große Thema des Abends waren die Neuwahlen, welche mit der Bestätigung des bestehenden Vorstands endete.



Am 28.04.2022 fand die Vorbereitung auf den Sommer statt. 12 motivierte Kamerad:innen trafen sich im Depot um die Generalreinigung und Ausrüstungsumstellung nach der Wintersaison durchzuführen. 


28.12.2021

Schwieriger Einsatz Gottesacker

Am 28.12.2021 gegen 16:00 Uhr wurde die Ortsstelle Riezlern über 4 verstiegene Personen auf dem Gottesacker informiert. Durch den Einsatzleiter wurde die Mannschaft so wie der Hubschrauber Libelle alarmiert. Aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters konnte der Hubschrauber keine Rettung mehr durchführen und auch, trotz merhmaliger Versuche keine Bergretter in die Nähe der Einsatzstelle fliegen. Daher wurde parallel eine terrestrische Aktion gestartet. Mehrere Schneefahrzeuge mit Bergrettern fuhren über die Ladstatt so nah wie möglich an die Einsatzstelle und mussten dann noch ca. 1,5 Stunden bei strömendem Regen und Schneefall mit Tourenausrüstung zu den Verirrten Personen aufsteigen. In weiterer Folge fuhren die Bergretter nach der Erstversorgung mit den Personen ab und übergaben sie unverletzt an die Polizei.



Ca. 20 ehrenamtliche Kräfte, 1 Alpinpolizist und der Hubschrauber Libelle waren ca. 3,5 Stunden gefordert.


20.12.2021

Einsatz Schwarzwassertal

Zu einem Aufwändigen Einsatz wurde die Bergrettung Riezlern am 20.12.2021 gegen 16:40 Uhr alarmiert.



Zwei Personen hatten sich bei der Abfahrt von der Ifersgunt Alpe in Richtung Schwarzwassertal/Melköde verfahren und konnten im Steilgelände nicht mehr weiter. Mittels Polizeihubschrauber Libelle wurden insgesamt 6 Bergretter in das Gelände geflogen. Nach kurzer Zeit konnten die Verstiegenen von den Rettern geortet werden. Nach dem der weitere Abstieg von einem Vorraustrupp mit Seilen versichert war konnte der begleitete Abstieg der Personen beginnen. Mittlerweile waren weitere Bergretter mit Quads in die Nähe der Einsatzstelle vorgedrungen. In weiterer Folge wurden die beiden Personen dann noch ca. 20m über steiles Schrofengelände abgeseilt und per Quad zu Ihrem Auto an der Ifenbahn Talstation transportiert.



Der Einsatz war nach ca. 3,5 Stunden beendet. Ca. 20 Bergretter/innen, 1 Alpinpolizist und der Hubschrauber Libelle waren gefordert.


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