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14.
Sep
2026

Einsatz beim Waldbrand auf der Ifersguntenalpe

Zum Brandgeschehen

Der Waldbrand war am Donnerstag, den 10. September 2026, gegen 14:15 Uhr ausgebrochen. Die Brandursache ist bislang nicht abschließend geklärt, erste Erkenntnisse deuten auf ein sogenanntes Mottfeuer hin. Betroffen war zunächst eine Fläche von rund 500 Quadratmetern, die sich im weiteren Verlauf auf etwa 800 Quadratmeter ausweitete.

Die Brandstelle liegt in schwer zugänglichem, steilem Gelände und ist nur vom Kleinwalsertal aus erreichbar – zu Fuß war sie nicht zu erreichen. Feuerwehrleute, Material und Löschwasser mussten daher per Hubschrauber zur Einsatzstelle transportiert werden. Am ersten Tag waren rund 100 Feuerwehrkräfte sowie zwei Hubschrauber im Einsatz; wegen einbrechender Dunkelheit wurden die Kräfte gegen 19:30 Uhr abgezogen.

Am Folgetag wurde der Einsatz ab 07:00 Uhr mit rund 110 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen von Feuerwehren aus dem Kleinwalsertal, Egg, Bezau, Hohenems und Oberstdorf (D) fortgeführt. Besonders anspruchsvoll gestaltete sich die Bekämpfung tief liegender Glutnester, die teilweise rund 30 Zentimeter unter der Erdoberfläche lagen. Am Nachmittag konnte schließlich „Brand aus“ gemeldet werden. Verletzte Einsatzkräfte gab es keine.

Unsere Aufgaben im Einsatz

Die Bergrettung übernahm während des mehrtägigen Einsatzes folgende Aufgaben:

  • Sanitätsdienstliche Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte und Holzer im unwegsamen und steilen Einsatzgelände
  • Betankung der Hubschrauber, die Feuerwehrleute, Material und Löschwasser zur schwer zugänglichen Brandstelle transportierten
  • Bereitstellung von Drohnenbildern zur Beobachtung und Aufklärung von Glutnestern, insbesondere zur Unterstützung bei der Lokalisierung von unterirdisch weiterglimmenden Bereichen

Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Holzer sowie an alle Kameradinnen und Kameraden der Bergrettung für den außergewöhnlichen Einsatz in diesen anspruchsvollen Tagen.

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